Eine Immobilie kann neben der Eigennutzung auch fremdgenutzt werden. Damit verschafft sich der Besitzer ein Einkommen durch die Verpachtung und zusätzlich eine jährlich steigende Werterhöhung. Juristisch gesehen sind Immobilien einmal das Grundstück selber und zum anderen das Gebäude darauf. Der Wert des Bodens bleibt auch lange Zeit gesehen stabil, da er als reales Gut gesehen wird, das keine Erträge bringt. Somit setzt hier nicht die Inflation an. Der Wert des Gebäudes hingegen fällt mit der Zeit. Der Grund dafür liegt in der individuellen Nutzung durch die Bewohner und der ständigen Abnutzung. Zusammengesehen kann sich also für Grundstück und Gebäude entweder eine positive oder eine negative Wertentwicklung ergeben. Einen Ausgleich gibt es über die Jahre hinweg. Während der Wert in den ersten zehn Jahren zwischen 10 und 50 Prozent fällt, soll der Boden für einen ausgleichenden Wertzuwachs führen, der die Inflation aufhält. Beeinflußt werden diese Faktoren durch die demographische Entwicklung und insbesondere die Entwicklung der Region. Es lohnt sich also nur eine Immobilie als Geldanlage zu nutzen, wenn die Wertminderung durch die Mieteinnahmen ausgeglichen wird und trotzdem eine Wertsteigerung zu verzeichnen ist.